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Röntgen, Mammographie, Knochendichtemessung und Ultraschall in 1190 Wien

Röntgen ohne Kontrastmittel

Thoraxröntgen

Das ist die bildliche Darstellung des Brustkorbs (Thorax). Hier können Zwerchfell, Lunge, Herz und das Skelett auf dem Röntgenbild beurteilt werden. Dem Arzt ist es auf diese Weise möglich, z.B. eine Lungenentzündung, Tumorerkrankung der Lunge, Herzvergrößerung oder einen Bruch (Fraktur) im Bereich der Rippen zu erkennen.

 

Abdomen-Übersicht

Dabei können auf dem Röntgenbild beispielsweise freie Luft im Bauchraum, erweiterte Darmschlingen, Verkalkungen, kalkdichte Nierensteine, Knochenbrüche etc. nachgewiesen werden.

 

Röntgen sämtlicher Skelettabschnitte
(z.B. Wirbelsäule, Handgelenk, Hüfte, Becken, Nasennebenhöhlen, ...)

  • Knochenbrüche (Frakturen)
  • Abnützungserscheinungen an Gelenken (Arthrosen)
  • stoffwechselbedingte Knochenveränderungen (Osteoporose, Diabetes-Schäden)
  • entzündliche Knochen- und Gelenksveränderungen (Osteomyelitis, Arthritis, ...)
  • Skelettveränderungen bei bösartigen Erkrankungen (Metastasen)
  • Fehlhaltungen bzw. Fehlstellung von Gelenken (Skoliose, Hammerzehen, ...)

 

Wann sollte eine Röntgenuntersuchung NICHT durchgeführt werden?

  • Möglichkeit einer Schwangerschaft oder bekannte Schwangerschaft

Für viele zuweisende Ärzte besteht die Möglichkeit der sofortigen digitalen Bildübertragung! Das bedeutet, dass Ihre Skelettaufnahme prompt auf dem Bildschirm des Zuweisers erscheint!

Röntgen der Speiseröhre (Ösophagus)

Einsatzgebiete

  • Bewegungsstörungen, Erweiterungen oder Verengungen der Speiseröhre aber auch Tumore bzw. entzündliche Veränderungen der Speiseröhre.

Vorbereitung

  • Keine

Untersuchungsablauf

  • Sie bekommen ein Röntgen-Kontrastmittel zum Trinken. Der gesamte Trinkvorgang kann nun mittels Durchleuchtung auf einem Monitor bildlich dargestellt werden und später auf Röntgenbildern dokumentiert werden. Um alle Bereiche der Speiseröhre gut einsehen zu können, müssen Sie währen der Untersuchung verschiedene Positionen einnehmen. Bei speziellen Fragestellungen (Reflux) wird der Untersuchungstisch am Ende der Untersuchung umgelegt.

 

Wann sollte eine Durchleuchtung der Speiseröhre NICHT durchgeführt werden?

  • Möglichkeit einer Schwangerschaft oder bekannte Schwangerschaft
Doppelkontrastuntersuchung des Magens

Einsatzgebiete

  • Das sogenannte "Magenröntgen" ist bei bestimmten Fragestellungen wie z.B. der Klärung funktioneller Beschwerden wie der Refluxkrankheit ("Sodbrennen") oder bei Nahrungstransportstörungen ein unverzichtbarer Bestandteil der Diagnostik. Neben diesen funktionellen Störungen können aber auch Veränderungen wie Entzündungen, Geschwüre, Aussackungen der Magen- bzw. Darmwand und Tumore dargestellt werden. Die Darstellung des Magens wird immer mit der Darstellung des Zwölffingerdarmes (Duodenum) und der Speiseröhre (Ösophagus) kombiniert.

Vorbereitung

  • Sie sollten vor der Untersuchung eine 5-stündige Nahrungskarenz einhalten und auch nicht rauchen. Das ist zwar nicht angenehm, jedoch für ein optimales Untersuchungsergebnis unbedingt erforderlich, da es sonst zu einer nicht unerheblichen Nüchternsekretion von Magensaft kommt und damit eine optimale Kontrastierung der Magenschleimhaut verhindert wird.

 

Untersuchungsablauf

  • Die Untersuchung erfolgt an einem kippbaren Tisch (siehe Abbildung) mit einer digitalen Röntgeneinheit. Sie werden dazu zwischen Tisch und Bildverstärker positioniert. Alle röntgendichten Gegenstände, z.B. Schmuck, Gürtel und andere metallische Gegenstände, sind dabei im Untersuchungsbereich störend und müssen abgelegt werden. Auch künstliche Zähne sollten, soweit dies möglich ist, vor der Untersuchung entfernt werden.
  • Am Beginn der Untersuchung müssen Sie eine geringe Menge Brausepulver schlucken, zum Nachspülen bekommen Sie einen kleinen Schluck Wasser. Aus diesem Brausepulver entsteht CO2 und der Magen wird dadurch aufgedehnt.
  • Nun müssen Sie etwa 200 ml Kontrastmittel (weiße Flüssigkeit) trinken. Es entsteht nun der für die Beurteilung notwendige Doppelkontrast (Kontrastmittelbeschlag der Schleimhaut, Luft im Magen).
  • Zur Ausschaltung der Eigenbewegung des Magens (Peristaltik) wird Ihnen eine kleine Menge einer körpereigenen Substanz (Glucagon) injiziert. Anschließend müssen Sie sich im Liegen einmal um die eigene Achse drehen um die Schleimhaut mit dem Kontrastmittel optimal zu benetzen.
  • Danach macht der Untersucher in verschiedenen Positionen Aufnahmen von allen Regionen des Magens und des Zwölffingerdarmes.
  • In den folgenden Tagen kann der Stuhl weiß/hell verfärbt sein, was auf die Eigenfarbe des Kontrastmittels zurückzuführen ist, da es vom Darm nicht aufgenommen wird.

 

Wann sollte eine Doppelkontrastuntersuchung des Magens NICHT durchgeführt werden?

  • Möglichkeit einer Schwangerschaft oder bekannte Schwangerschaft
Doppelkontrastuntersuchung des Dickdarms (Irrigoskopie)

Einsatzgebiete

  • Divertikel
  • unklare Durchfälle, Stuhlunregelmäßigkeiten, Blut im Stuhl
  • Fisteln, Verengungen
  • Entzündungen (Colitis ulerosa, Morbus Crohn, ...)
  • Polypen oder Tumore am Dickdarm

Wann darf keine Irrigoskopie durchgeführt werden?

  • Falls vor der Untersuchung eine Darmspiegelung (Colonoskopie, Rektoskopie) mit Biopsie durchgeführt wurde, ist ein Intervall von fünf Tagen bis zur Irrigoskopie einzuhalten.
  • bei Verdacht auf Perforationen der Darmwand

Vorbereitung

  • Für die optimale Qualität und Beurteilbarkeit dieser Untersuchung ist es besonders wichtig, dass der Darm vollständig von Stuhlresten entleert ist. Näheres siehe unter Vorbereitungen.

Untersuchungsablauf

  • Die Untersuchung wird am Durchleuchtungsgerät durchgeführt. Luft wird als negatives und Bariumsulfatsuspension als positives Röntgenkontrastmittel verwendet.
  • Die Untersuchung beginnt im Liegen (Linksseitenlage). Es wird ein Darmrohr in den Enddarm geschoben. Über dieses Darmrohr erfolgt der Einlauf mit Kontrastmittel. Anschließend erhalten Sie (wie beim Magenröntgen) eine Injektion einer kleinen Menge einer körpereigenen Substanz (Glucagon) injiziert, um den Darm zu entspannen. Dadurch haben Sie während der folgenden Untersuchung weniger Beschwerden und der Arzt kann die Schleimhaut optimal beurteilen.
  • Während des Kontrastmitteleinlaufes müssen Sie nach Anweisung durch den/die untersuchende/n Arzt/Ärztin ihre Körperlage durch Drehen in unterschiedliche Positionen verändern, um den gesamten Dickdarm mit Kontrastmittel zu benetzen. Dann wird der Darm mit Luft, welche ebenfalls über das Darmrohr zugeführt wird, aufgebläht und zur Entfaltung gebracht. Sie werden diese Prozedur wie Blähungen empfinden, Schmerzen dürfen jedoch während der Untersuchung nicht auftreten - der Untersuchende wird sie diesbezüglich befragen.
  • Nach Entfernen des Darmrohres werden Aufnahmen im Stehen und Liegen angefertigt.
  • Nach der Untersuchung steht Ihnen eine eigene Toilette zur Darmentleerung zur Verfügung.

 

Wann sollte eine Doppelkontrastuntersuchung des Dickdarms NICHT durchgeführt werden?

  • Möglichkeit einer Schwangerschaft oder bekannte Schwangerschaft
Phlebographie (Darstellung der Venen)

Einsatzgebiete

  • Mit dieser Untersuchung ist eine sehr genaue Darstellung der Venen und ihrer Klappen möglich. Hierbei können Blutgerinnsel (Thrombosen) sicher erkannt werden. Weiters kann als Grundlage für eine eventuell geplante Krampfaderoperation die Ursache für die Krampfaderbildung dargestellt werden.

Wann darf eine Phlebographie nicht durchgeführt werden?

  • Möglichkeit einer Schwangerschaft oder bekannte Schwangerschaft (Alternative Sonographie der Beinvenen)
  • eingeschränkte Nierenfunktion (erhöhter Kreatinin-Wert)
  • Allergie gegen jodhaltige Kontrastmittel

Vorbereitung

  • Bitte aktuelles Blutbild mit Kreatinin- und Schilddrüsenwerten mitbringen.
  • Bei Diabetes Typ II muss die Medikation (Metformin, Glumetza, Fortamet, Glucophage, Riomet) zwei Tage vorher und zwei Tage nach der Untersuchung abgesetzt werden. 
  • Wir bitten Sie vor der Untersuchung das Aufklärungsmerkblatt (Merkblatt_deutsch.pdf, Merkblatt_english.pdf) auszufüllen, unterschreiben und mitzunehmen. Sie können dieses auch gerne vor Ort ausfüllen. 

Untersuchungsablauf

  • Da sich Venen im Röntgenbild nicht vom Umgebungsgewebe abgrenzen lassen, muss bei dieser Untersuchung ein jodhaltiges Kontrastmittel eingespritzt werden. Dazu wird je nach Untersuchungsgebiet eine Vene des Fuß- oder Handrückens mit einer kleinen Nadel punktiert und das Kontrastmittel langsam eingespritzt. Dies ist, insbesondere am Fußrücken, gelegentlich recht schmerzhaft. Damit die Gefäße besser auffindbar sind, wird vor der Punktion ein warmes Hand- oder Fußbad durchgeführt. Das Kontrastmittel verteilt sich innerhalb kurzer Zeit in den Venen des Armes oder Beines. Unter eingeschalteter Röntgenröhre (Durchleuchtung) kontrolliert der Arzt den Abfluss des Kontrastmittels. Um eventuelle Venenklappenfehler erkennen zu können, werden Sie während der Untersuchung zu mehreren Atemmanövern aufgefordert. Der Untersuchungsbefund wird auf mehreren Röntgenaufnahmen festgehalten, auf denen erweiterte Venenabschnitte, Gefäßverschlüsse oder Gefäßeinengungen im Allgemeinen gut zu erkennen sind.

Nierenröntgen (IVP)

Allgemeines

Das „Nierenröntgen (= IVP = Intravenöses Pyelogramm = Ausscheidungsurogramm) ist eine Röntgenuntersuchung der ableitenden Harnwege. Mithilfe eines Röntgen-Kontrastmittels wird das komplette Harnsystem von den Nieren ausgehend, über Nierenbecken, die beiden Harnleiter und die Blase sichtbar gemacht.

 

Einsatzgebiete

  • Nierenkolik mit Verdacht auf Nierensteine
  • Blut im Harn
  • Blasenentleerungsstörungen, Restharn
  • etc.

Vorbereitung

  • Bitte aktuelles Blutbild mit Kreatinin- und Schilddrüsenwerten mitbringen.
  • Bei Diabetes Typ II muss die Medikation (Metformin, Glumetza, Fortamet, Glucophage, Riomet) zwei Tage vorher und zwei Tage nach der Untersuchung abgesetzt werden. 
  • Wir bitten Sie vor der Untersuchung das Aufklärungsmerkblatt (Merkblatt_deutsch.pdf, Merkblatt_english.pdf) auszufüllen, unterschreiben und mitzunehmen. Sie können dieses auch gerne vor Ort ausfüllen. 

Wann darf ein Nierenröntgen NICHT durchgeführt werden?

  • Möglichkeit einer Schwangerschaft oder bekannte Schwangerschaft (Alternative Sonographie der Beinvenen)
  • eingeschränkte Nierenfunktion (erhöhter Kreatinin-Wert)
  • Allergie gegen jodhaltige Kontrastmittel

Untersuchungsablauf

  • Zur Durchführung der IVP wird ein jodhaltiges, sogenanntes nierengängiges Röntgen-Kontrastmittel in eine Vene am Unterarm injiziert. Dieses Kontrastmittel gelangt dann über den Blutweg in die Nieren und wird von dort aus weiter in die ableitenden Harnwege ausgeschieden.
  • Nach dem Einspritzen des Kontrastmittels werden mehrere Röntgenaufnahmen angefertigt, in der Regel nach 7, 15 und 30 Minuten. Auf diese Weise kann der Arzt die mit Kontrastmittel gefüllten Harnwege vom Nierenbecken über die Harnleiter bis hin zur Harnblase beurteilen.
  • Sollte ein Harnabflusshindernis vorliegen oder andere krankhafte Veränderungen nachgewiesen werden, so kann die Untersuchung durch Aufnahmen in Bauchlage sowie im Stehen unter Durchleuchtungskontrolle ergänzt werden.
  • Zur Beurteilung der Blasenfunktion wird eine Aufnahme nach Entleerung der Harnblase angefertigt.
Mammographie

Allgemeines

Die Mammographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust. "Mamma" ist der lateinische Name für die weibliche Brust. "Graphie" kommt aus dem Griechischen und kann mit "Aufzeichnung" oder auch "Darstellungsverfahren" übersetzt werden.
 
Die Mammographie dient der Brustkrebs-Früherkennung. Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Brustkrebs stellt die häufigste bösartige Erkrankung der Frau dar. Die meisten Erkrankungen treten um das 60. Lebensjahr auf. Je kleiner ein Tumor zum Diagnosezeitpunkt ist, umso größer ist die Heilungschance. Das operative Vorgehen ist größenabhängig. Je kleiner ein Tumor, umso wahrscheinlicher kann eine brusterhaltende Operation erfolgen. Die Treffsicherheit der Mammographie zum Tumornachweis liegt größen- und gewebsabhängig bei bis zu 90 Prozent. Eine Ultraschalluntersuchung kann eine Mammographie nicht ersetzen, da der Nachweis von Mikroverkalkungen, wie sie bei bösartigen Tumoren häufig sind, mittels Ultraschall nicht möglich ist. 

 
Als eine der ersten Ordinationen Österreichs wurden wir 2005 mit dem Qualitätszertifikat Mammadiagnostik ausgezeichnet. Sie können dadurch sicher sein, dass in unserer Ordination die Mammographie gemäß den höchsten Qualitätsstandards durchgeführt wird. Diese Qualitätsstandards betreffen die technische Ausstattung, die optimale Mitarbeiterschulung und natürlich auch die regelmäßige Qualitätskontrolle.
 
Die Radiologie Oberdöbling bietet Ihnen hochmoderne technische Diagnosemöglichkeiten und Befundung laut des Österreichischen Brustkrebsfrüherkennungsprogramm. Sie wird von zwei zertifizierten Ärzten befundet und kann auch nach Vereinbarung sofort mitgegeben werden. Geben Sie bitte diesen Wunsch gleich bei der Anmeldung bekannt.

Im Alter von 40 bis 44 oder über 70 Jahre, können Sie die Einladung über die kostenlose Serviceline (Tel. 0800 500 181, serviceline@frueh-erkennen.at) oder über das Webformular www.frueh-erkennen.at anfordern.

Nehmen Sie vorhandene Befunde und Mammographiebilder von Voruntersuchungen bitte unbedingt mit!

Wir arbeiten mit einem Mammographiegerät der neuesten Generation, das Ihnen als Patientin viele Vorteile bietet. Die Bildqualität ist sehr gut und Wiederholungsaufnahmen können so vermieden werden. Der Detektor ist groß, und daher können auch große Brüste ohne qualitative Einbußen und ohne überlappende Aufnahmen dargestellt werden. Die Strahlenbelastung wird um bis zu 50% reduziert und die Untersuchungsdauer ist deutlich vermindert. Die Bilder werden digital gespeichert und sind somit immer zum Vergleich vorhanden.

 

Wie oft sollte eine Mammographie durchgeführt werden?

  • Zwischen dem 40. und 60. sollte alle 1,5 Jahre eine Mammographie durchgeführt werden. Ab dem 60. Lebensjahr sollte die Untersuchung alle 2 Jahre erfolgen.
  • Bei einem tastbaren Knoten in der Brust oder einer neu aufgetretenen Verhärtung in der Brust bzw. Teilen der Brust oder auch vergrößerten Lymphknoten in der Achselhöhle sollte auf jeden Fall sofort eine Mammographie durchgeführt werden.

 

Untersuchungsablauf

  • Die weibliche Brust, gegebenenfalls auch die männliche Brust, wird zwischen Röntgenröhre und Filmtisch gelegt und vorsichtig zusammengedrückt. Dabei ist die Bildqualität umso besser und die Strahlenbelastung umso geringer, je mehr die Brust komprimiert wird. Eine schmerzhafte Kompression ist auf jeden Fall zu vermeiden. Bitte informieren Sie die durchführende Assistentin rechtzeitig.
  • Wird die Röntgen-Mammographie am 5. – 10. Zyklustag durchgeführt, ergeben sich Vorteile: Die Brust ist besser komprimierbar, die Brust-Kompression ist weniger schmerzhaft, die Transparenz des Drüsenkörpers ist erhöht und das theoretische Strahlenrisiko wird weiter reduziert. Bei Patientinnen, die keine Regelblutung mehr haben, kann die Untersuchung jederzeit durchgeführt werden.
  • Von jeder Brust werden in der Regel zwei Bilder von einem speziell geschulten, radiologisch technischen Personal angefertigt. Anschließend wird nach kurzer Wartezeit der Radiologe einen Tastbefund erheben und gegebenenfalls eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) der Brust durchführen. Diese Zweituntersuchung ist schmerzlos und Sie werden keiner weiteren Strahlenbelastung ausgesetzt. Das Ergebnis sämtlicher Untersuchungen wird sofort mit Ihnen besprochen.
  • Wichtig ist, dass Sie zur Untersuchung alte Röntgenbilder (vor allem Mammographieuntersuchungen) mitbringen. Der Vergleich der aktuellen Untersuchung mit älteren Voraufnahmen ist für die Qualität des Befundes von sehr großer Bedeutung.

 

Wann sollte eine Mammographie NICHT durchgeführt werden?

  • Möglichkeit einer Schwangerschaft oder bekannte Schwangerschaft
Ultraschall (Sonographie)

Allgemeines

Die Ultraschalluntersuchung ist ein Verfahren zur bildlichen Darstellung verschiedener Körperregionen mit Hilfe von Ultraschallwellen.
 
Der Arzt benötigt für die Sonographie einen Schallkopf, dieser sendet Ultraschallwellen aus, welche im Körper des Patienten je nach Gewebeart absorbiert oder reflektiert werden. Der Schallkopf kann die reflektierten Schallwellen wiederum empfangen. Er wirkt also gleichzeitig als Schallsender und Schallempfänger. Die reflektierten Schallwellen werden in elektrische Impulse verwandelt, mit einem bestimmten Gerät verstärkt und auf einem Bildschirm dargestellt. Der Arzt erhält dadurch zweidimensionale Bilder, die ihm eine räumliche Vorstellung von Größe, Form und Struktur der untersuchten Organe, Weichteilgewebe und Gefäße vermitteln.
 
Mit den besonderen Verfahren der Doppler-Sonographie und der Farb-Doppler-Sonographie erhält der Arzt zusätzlich Informationen über die Strömungsrichtung, -geschwindigkeit und -stärke des Blutflusses in den Gefäßen.
 

Anwendungsgebiete

Die Ultraschalluntersuchung findet zur erstmaligen Diagnose und zur Verlaufskontrolle von Erkrankungen in vielen Bereichen der Medizin Anwendung. Dazu zählen:

  • Die Abdomen-Sonographie: Das ist die Ultraschalluntersuchung des Bauchraums, bei der Leber, Gallenblase, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Harnblase, Gebärmutter, Lymphknoten und Gefäße dargestellt werden. Erkrankungen dieser Strukturen wie z.B. Raumforderungen, Zysten oder Steinleiden können oft mittels Ultraschall dargestellt werden. Bei dieser Untersuchung sollten Sie unbedingt nüchtern sein!! Falls auch der Unterbauch untersucht werden soll, muss die Harnblase gefüllt sein.
  • Die Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse: Dadurch sind Zysten, Tumore und Organvergrößerungen oder- verkleinerungen darstellbar.
  • Die Untersuchung der Halsweichteile (Speicheldrüsen, Lymphknoten, …)
  • Die Untersuchung von Gefäßen, z.B. der Beinvenen oder im Halsbereich zur Diagnose von Gefäßverengungen oder –verschlüssen.
  • Die Untersuchung von Weichteiltumoren (z.B. im Muskel oder im Fett-/Bindegewebe)
  • Die Untersuchung der Hoden
  • Die Untersuchung von Lymphknoten (z.B. in der Leiste)
  • Die Untersuchung von Gelenken (z.B. Schulter - Rotatorenmanschette)
  • Die Untersuchung von Sehnen (z.B. Achillessehne)
  • u.v.m.

 

Vorbereitung

Zur sonographischen Untersuchung des Oberbauches sollten Sie unbedingt nüchtern erscheinen, das heißt, Sie sollten einige Stunden vor der Untersuchung weder etwas essen noch trinken. Wird diese Verhaltensregel nicht beachtet, kann der Bauchraum mit seinen Organen eventuell nicht optimal untersucht werden.

Bei einer Unterbauch-Sonographie sollte die Harnblase möglichst gut gefüllt sein.

Näheres siehe unter Vorbereitungen

 
Untersuchungsablauf

  • Zuerst werden Sie, je nach darzustellender Region, entsprechend gelagert. Zur Untersuchung des Bauchraumes beispielsweise liegt der Patient meist auf dem Rücken.
  • Der Arzt bringt ein Gel auf den Schallkopf auf. Wird der Schallkopf ohne Gel auf die Haut gehalten, dann werden die Ultraschallwellen durch die Luft zwischen Schallkopf und Haut vollständig reflektiert. So würde der Arzt keine Ultraschallbilder erhalten.
  • Durch die Bewegung und unterschiedliche Abwinkelung des Schallkopfs auf der Haut kann der Arzt gewünschte Organe und Gewebe aus verschiedenen Richtungen einsehen.
  • Vor allem bei den Organen des Oberbauches ist es meistens notwendig, dass Sie die Atemkommandos des Arztes (tief einatmen, Luft anhalten, nicht atmen, weiteratmen) genau befolgen. Diese Atemkommandos haben den Sinn, die Darstellbarkeit von den Oberbauchorganen zu verbessern.
  • Nach Abschluss der Untersuchung kann das Gel abgewischt werden.

 
Komplikationen

Da keine gefährlichen Strahlen ausgesendet werden, ist die Ultraschalluntersuchung vollkommen risikolos. Auch die Untersuchung von Schwangeren ist daher problemlos möglich.

Osteodensitometrie (Knochendichtemessung)

Allgemeines

Wir messen die Knochendichte mittels Quantitativer Computertomographie. Die Untersuchung dauert etwa 15 Minuten und ist in keiner Weise schmerzhaft.

 
Einsatzgebiete der Knochendichtemessung

Die Knochendichte sollte bei folgenden Patienten bestimmt werden, um Osteoporose (=Verminderung des Mineralsalzgehaltes Ihrer Knochen) und damit ein erhöhtes Risiko von Knochenfrakturen zu diagnostizieren.

  • Frauen um 50 Jahre bei Vorliegen von zumindest einem zusätzlichen Risikofaktor (z.B. Calciummangel, Bewegungsmangel, Östrogenmangel, Vererbung, Alkohol, Nikotin, ...)
  • Frauen über 65 Jahre, auch ohne Risikofaktor
  • Vorhandensein von Erkrankungen, die mit einem erhöhten generalisierten Knochenverlust einhergehen
  • Langzeitmedikation mit Therapeutika, die mit erhöhtem Knochenverlust einhergehen (z.B. Cortison)
  • bei radiologischem Verdacht einer Knochenmineralverminderung nach einer Wirbelkörper-, Schenkelhals- oder Radiusfraktur oder jeglicher Fraktur mit minimalem Trauma als Basisbefund für Verlaufskontrollen

 
Untersuchungsablauf

  • Während der Untersuchung liegen Sie bekleidet in Rückenlage auf der Untersuchungsliege des Gerätes.
  • Es werden nun Messungen an Ihrer Lendenwirbelsäule vorgenommen.

 
Wann darf eine Knochendichtemessung NICHT durchgeführt werden?

  • Möglichkeit einer Schwangerschaft oder bekannte Schwangerschaft

 
Verrechnung

  • Diese Untersuchung ist keine Kassenleistung und muss daher leider selbst bezahlt werden. Termine gibt es prompt.
  • Über den aktuellen Tarif können Sie sich bei uns jederzeit telefonisch oder persönlich informieren.

Ihr kompetentes Zentrum für Röntgen, Mammograhie, Ultraschall und Osteodensitometrie (Knochendichtemessung) - Radiologie Oberdöbling in 1190 Wien